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Supply Chain Management

3.4. Motive: Der Peitscheneffekt

Durch die Nutzung von traditionellen Bestandsmanagementsystemen können Unternehmen den eigenen Bedarf planen und Bestellungen für die vorgelagerten Partner der Wertschöpfungskette erzeugen. Aufgrund der Tatsache, dass jedes Unternehmen individuelle Bedarfsplanungen erstellt und somit lokale Optimierungen durchführt, kommt es oft zu erheblichen Schwankungen innerhalb der Supply Chain. Kleine Änderungen des Bedarfs beim Endkunden führen so zu immer stärkeren Bedarfsschwankungen, je weiter man die Logistikkette zurückverfolgt (vgl. Abbildung 3).

Dieser Effekt wird als Peitschen- bzw. Bullwhip-Effekt bezeichnet. Gründe für diese Nachfrageverstärkungen sind (vgl. Kuhn 2002, S.17ff):
  • verzögerte Informationsflüsse und damit verbundene Fehlinterpretationen (Forrester-Effekt)
  • Sicherheitsdenken (Sicherheitsbestände) und Losgrößen
  • unterschiedliche, nicht synchronisierte Bestellperioden (Burbidge-Effekt)
Der Peitscheneffekt
Abbildung 3: Der Peitscheneffekt

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